Stellungnahme des Bezirksamtes Harburg zur A 26-Ost

Das Bezirksamt Harburg hat zur A 26-Ost eine Stellungnahme abgegeben und äußert sich dabei zur linienbestimmten Süd-Trasse.

Die Bezirksverwaltung versucht sich an einer Kritik der Planung und geht dabei nicht wirklich an den Kern der Sache.
Die A 26-Ost wird als Trasse, die hauptsächlich dem Hafen nützen soll, mit völlig überzogenen Prognosen und einem daraus abgeleiteten überzogenen Verkehrsaufkommen gerechtfertigt.
Auf der Basis falscher Zahlen kann es keinen stimmigen Bedarf und keine stimmige Kosten-Nutzen-Rechnung geben.
Aber dieses operieren mit falschen Zahlen und Behauptungen hat in Bezug auf den Hafen Methode, die Schaffung eines so genannten „Hafenerweiterungsgebietes“ in Moorburg ist auf die gleiche Weise zustande gekommen.
Mit falschen Zahlen und Prognosen.
Es macht aus meiner Sicht auch wenig Sinn, hier in eine Variantendiskussion einzusteigen.
Durch die jetzt neu diskutierte Nord-Variante käme die Trasse wesentlich näher an die Wohnbebauung im Ort, die Bürger würden mit dem Moorburger Berg ein 35 ha großes, attraktives Naherholungsgebiet, dass gleichzeitig einen hohen ökologischen Wert hat, verlieren, und der letzte offene Zugang zum Ufer der Süderelbe würde versperrt.
Die A 26-Ost wäre in jedem Fall eine Zumutung für den Ort, die ihm jede Zukunft nimmt.
Und was für die Planer hier oberste Priorität hat wird in seltener Offenheit erklärt – das Hafenentwicklungsgesetz.
Das keine Rücksicht genommen werden wird auf einen Ort, der per Gesetz zum Abriss vorgesehen ist, wurde zwar von den Planern immer bestritten, aber hier lassen sie doch mal die Hosen runter.

Hier die Stellungnahme im Wortlaut:

Stellungnahme zur A26-Ost, Bezirk Harburg